Babys einfach wickeln und abhalten

Wie oft Windeln wechseln - Alles, was Eltern über das Wickeln wissen müssen

Wiebke Gaude - Zuletzt aktualisiert: 21.02.2024

Windel wechseln

Liebe Eltern und werdende Eltern, als Windelfrei-Coach Wiebke Gaude möchte ich heute mit euch über das Thema sprechen, das alle Eltern beschäftigt: Wie oft sollte man Windeln wechseln? Diese Frage taucht besonders häufig bei Google-Suchen auf und wir werden in diesem Blog-Post alle wichtigen Aspekte rund um das Windelwechseln beleuchten. Von der Häufigkeit des Wickelns bis hin zu Tipps für einen effektiven und stressfreien Windelwechsel - lasst uns gemeinsam in die Welt des Wickelns eintauchen!

Warum ist das Windelwechseln wichtig?

Das regelmäßige Wechseln der Windeln ist von entscheidender Bedeutung für die Gesundheit und das Wohlbefinden eures Babys. Eine nasse oder volle Windel kann zu Hautirritationen, wundem Po und sogar zu Infektionen führen. Deshalb ist es wichtig, dass ihr darauf achtet, euer Baby regelmäßig frisch zu wickeln.

Wie oft sollte man die Windeln wechseln?

Die Frage nach der Häufigkeit des Windelwechselns beschäftigt viele Eltern. Grundsätzlich gilt die Faustregel, dass Babys in den ersten Wochen und Monaten häufiger gewickelt werden müssen als ältere Kinder. Neugeborene benötigen in der Regel alle 2-3 Stunden einen frischen Windelwechsel, da sie noch sehr häufig Urin absetzen. Auch nach dem Stuhlgang sollte die Windel sofort gewechselt werden, um die empfindliche Haut eures Babys zu schützen.

Mit zunehmendem Alter verringert sich die Häufigkeit des Windelwechsels, da sich die Blasenkapazität erhöht und Babys seltener in die Windel machen. Dennoch solltet ihr darauf achten, euer Kind alle 3-4 Stunden zu wickeln, um Hautirritationen vorzubeugen.

Tipps für einen erfolgreichen Windelwechsel

  1. Wickeltisch vorbereiten
    • Bevor ihr mit dem Windelwechsel beginnt, sorgt dafür, dass der Wickelplatz sauber und gut ausgestattet ist. Legt alles bereit, was ihr für den Wechsel benötigt: frische Windeln, Wasser, Waschlappen, Pflegeprodukte und ggf. eine Wickelunterlage.
  2. Abhalten beim Wickeln
    • Achtet darauf, dass das Baby zusätzlich zum Wickeln abgehalten wird, um unerwünschte Überraschungen auf dem Wickeltisch zu vermeiden.
  3. Zeitpunkt wählen
    • Versucht, den Windelwechsel in eine ruhige und entspannte Zeit einzuplanen.
  4. Hautpflege nicht vergessen
    • Nutzt den Windelwechsel auch als Gelegenheit, die Haut eures Babys zu pflegen. Babyhaut kommt ohne Creme aus, wenn sie gesund ist. Bei einem wunden Po kann eine passende Creme verwendet werden, um Hautirritationen zu heilen.
  5. Richtig wickeln
    • Achtet darauf, die Windel richtig anzulegen, damit sie gut sitzt und nicht einschneidet. Bei Jungen solltet ihr den Penis nach unten richten, um ein Auslaufen zu verhindern.
  6. Nachtzeit
    • Auch nachts solltet ihr regelmäßig kontrollieren, ob die Windel gewechselt werden oder das Baby abgehalten werden muss.

Besondere Situationen beim Windelwechsel

Stuhlgang

Nach dem Stuhlgang solltet ihr die Windel sofort wechseln, um Hautreizungen zu vermeiden. Nutzt Feuchttücher oder Waschlappen, um den Po gründlich zu reinigen.

Stoffwindeln vs. Wegwerfwindeln

Die Entscheidung zwischen Stoffwindeln und Wegwerfwindeln ist eine persönliche Präferenz. Stoffwindeln sind umweltfreundlicher, erfordern jedoch mehr Aufwand beim Waschen. Wegwerfwindeln sind praktischer, jedoch belasten sie die Umwelt stärker.

Abhalten zusätzlich zum Wickeln

Abhalten zusätzlich zum Wickeln: Babys haben von Anfang an ein Gespür für ihre Ausscheidungen und können zusätzlich zum Wickeln mit Windeln abgehalten werden. Dieser Ansatz ermöglicht es, die Bedürfnisse des Babys frühzeitig zu erkennen und unterstützt eine bewusste Kommunikation zwischen Eltern und Kind. Es kann dazu beitragen, eine enge Bindung aufzubauen und das Verständnis für die Signale des Babys zu vertiefen.

Fazit

Das regelmäßige Wechseln der Windeln ist ein wichtiger Bestandteil der Baby-Pflege und trägt maßgeblich zum Wohlbefinden eures Kindes bei. Neben dem Wickeln bietet auch das Abhalten eine Möglichkeit, die Bedürfnisse eures Babys zu erkennen und darauf einzugehen. Durch das bewusste Abhalten können Eltern die Signale ihres Babys besser verstehen und eine enge Bindung aufbauen. Denkt daran, dass jede Familie ihren eigenen Weg finden kann, um das Wickeln und Abhalten in den Alltag zu integrieren und so die Bedürfnisse ihres Kindes bestmöglich zu erfüllen.